Chicken

Teriyaki

Dieses Gericht liefert die volle Ladung süßen Umami-Geschmack , zartes Hühnchen und knackiges Gemüse. Und es passt in meine Mittagspause. :)

Rezept

Zeitaufwand

30 - 45 min 

Das Rezept ist am Stück innerhalb einer Dreiviertelstunde auf jeden Fall fertig. Wahlweise kann man die Sauce schon mal zu 2/3 vorkochen und als Marinade für das Hühnchen nehmen, das habe ich hier so gemacht und beschrieben.

Portionen

2

Das Rezept reicht für uns beide hier zu Hause, erweitert um mehr Gemüse könnte es ohne große Änderungen auch für drei Esser langen.

Zutaten

  • 350 g Hühnchen (Brustfilet oder fertig Geschnetzeltes, natur!)
  • 1 Brokkoli
  • 1 rote Paprika
  • 150 g braune Champignons
  • 200 g Reis nach Wahl (Authentisch wäre natürlich Rundkorn-Reis, aber der ist in der Vor- und Zubereitung zeitlich etwas aufwendiger)
  • 1-2 EL Sesam-Öl
  • Sesam nach Geschmack


Sauce

  • 2 cm Ingwer, gerieben oder ganz klein geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 150 mL Soja-Sauce (am besten etwas salzärmer, aber man kann mit Wasser ausgleichen)
  • 50 g Rohrohrzucker (ja, die Süße gehört dazu)
  • 1 EL Honig (oder Agavendicksaft)
  • 3 EL Mirin (süßer japanischer Reiswein)
  • 100 mL Wasser
  • 3 EL Speisestärke (meist Maisstärke)
  • optional: 1-2 EL Hoisin-Sauce (aus der Flasche) zum Abschmecken 


Das Rezept habe ich nach einigen Testläufen verschiedener Rezepte als das beste empfunden und an unseren Geschmack angepasst. Das ist natürlich wieder nicht "authentisch", der herzhafte Geschmack wird in einem "echten" Teriyaki durch geröstete Knochen z.B. vom Huhn oder sogar Hühnerfüße selbst unterstützt. Das hier ist die schnelle Variante, und ja, Hoisin ist eine chinesisch/vietnamesische Sauce, die ich hier einfach zum Abschmecken genommen habe, weil ich sie im Schrank hatte. ^^

Zubereitung

1. Ich habe wie gesagt die Sauce als Marinade vorgekocht und abkühlen lassen. Für diesen Weg nimmt man dann vorerst nur 50 mL Wasser zum Verdünnen und lässt die Speisestärke noch weg. Alle restlichen Zutaten in einer großen Pfanne zusammenmischen und bei mittlerer Hitze vorsichtig kurz aufkochen lassen, fertig, abkühlen lassen.
2. Paprika in nicht zu kleine Würfel schneiden und Champignons vierteln.
3. Nach dem Abkühlen eine Kelle der Sauce zum Hähnchen-geschnetzelten geben und gut durchmischen. 15 min reichen hier als Marinierzeit.
4. Den Reis nach Packungsangabe gar kochen bzw. ziehen lassen.
5. Den Brokkoli habe ich währenddessen für 5 min blanchiert.
6. Nach der Marinierzeit einen EL Sesamöl in eine zweite Pfanne geben und das Hühnchen anbraten, nur bis es außen gar ist, wir lassen es später in der Sauce garziehen. Nach gar kommt sonst trocken! ^^
6. Während das Hühnchen brutzelt, die restliche Sauce in der ersten Pfanne aufkochen, die restlichen 50 mL (kaltes) Wasser mit 3 EL Speisestärke mischen und schrittweise unter Köcheln und Rühren hinzugeben. Ich mag es nicht ganz so dick, daher habe ich nur soviel hinzugegeben, bis die Sauce beim Köcheln anfängt zu "schmatzen". ^^ Die Siedebläschen fangen beim Köcheln an, deutlich hörbar zu platzen, wenn die Sauce dickflüssig genug ist, dann habe ich es dabei belassen.
7. Die Saucenpfanne von der Hitze nehmen und das Hühnchen  darin untermischen, bis alles einen schönen "Lack" hat. Das Fleisch zieht jetzt durch die Resthitze schön durch.
8. Die Paprikawürfel in der Pfanne vom Fleischbraten ggfs. mit etwas Sesamöl ein paar Minuten kräftig anbraten, dann in der anderen Pfanne auf dem Teriyaki mittig anrichten.
9. Mit den Champignons ebenso verfahren und abschließend den Brokkoli auch noch drapieren.
10. Auf dem freigebliebenen Rand die Sesamkörner aufstreuen, die Menge bleibt jedem selbst überlassen.
11. Zusammen mit dem Reis direkt am Tisch servieren.

FERTIG! :)

Anmerkungen, Erfahrungen, Alternativen

Das Rezept funktioniert natürlich auch ohne Fleisch, wahlweise komplett vegetarisch oder vielleicht mit Tofu. Ebenso gut vorstellen kann ich mir aber auch dünne Rinderstreifen oder Schweinegeschnetzeltes, es ist auch hier nur wichtig, nicht zu übergaren. Sonst wird es ein Kauerlebnis. ^^

Wenn man die Sauce vielleicht auch auf Vorrat im Kühlschrank lagern will, würde ich auch hier die Stärke weglassen und nur mit der Hälfte an Wasser verdünnen. Gekühlt würde die Sauce noch zäher werden, als sie eh schon ist, ohne Stärke lässt sie sicher einfacher verarbeiten und andicken.

Geschmacklich trägt der Mozzarella nicht viel zu diesem Gericht bei. Wer es würziger möchte oder den Weichkäse nicht mag, kann gerne auf einen italienischen Hartkäse zurückgreifen und grob gehobelt dazugeben. Mit der Dosierung nach Geschmack heranarbeiten, damit der Käse nicht zu dominant wird.